Jeff Williams erinnert sich an Ant Trip Ceremonys '24 Hours' und das folgende Jazz-Leben

It's Psychedelic Baby! Magazine hat ein ausführliches Interview mit Jeff Williams veröffentlicht, dem Schlagzeuger von Ant Trip Ceremony — der psychedelischen Rockband aus Ohio, deren einziges Album '24 Hours' im Frühjahr 1968 in einer Privatpressung von etwa 300 Exemplaren erschien. Williams, damals noch High-School-Schüler, war bereits als Jazzmusiker aktiv und hatte als Teenager mit Coleman Hawkins und Miles Davis gespielt. Er schildert die Bandgründung am Oberlin College, die Aufnahme-Sessions auf dem Campus und das College-Konzert unter Stroboskoplicht, bei dem er 'vermutlich der Einzige war, der nicht auf Acid tripte'.
Nach dem Ende von Ant Trip Ceremony besuchte Williams das Berklee College, zog 1971 nach New York und schloss sich Dave Liebman's Free Life Communication an, verbrachte Jahre mit Stan Getz und Lee Konitz in Lookout Farm, nahm für ECM auf und tourte international. Später arbeitete er mit Paul Bley und Joe Lovano, lehrte an der Royal Academy of Music und am Birmingham Conservatoire und lebt heute in Lissabon.
Das von Klemen Breznikar geführte Interview enthält Fotos aus Williams' High-School-Jahrbuch von 1968, die Ant Trip Ceremony bei einem Auftritt an der Oberlin High School zeigen. Das Album wurde über die Jahrzehnte mehrmals wiederveröffentlicht, zuletzt von Merlins Nose Records. Eine Komplettaufnahme ist auf YouTube über den Archivkanal No Time To Sleep verfügbar.



