The Obelisk blickt zurück auf Colour Hazes selbstbetiteltes Album von 2005

The Obelisks Friday-Full-Length-Rubrik widmet sich Colour Hazes selbstbetiteltem Album von 2005, dem vierten Werk des Münchner Trios, das JJ Koczan als "eines der besten Heavy-Alben aller Zeiten" bezeichnet. In vier Tagen im Institut Für Wohlklangforschung in Hannover aufgenommen — mit Engineer Willi Dammeier und Stefan Koglek als Produzent —, war es die erste Veröffentlichung auf Kogleks eigenem Label Elektrohasch Schallplatten. Dave "Sula Bassana" Schmidt steuert Synthesizer zum 22-minütigen Zentrumstück "Peace, Brothers & Sisters!" bei, Christian Hawellek beginnt seine Hammond-Orgel-Serie. Kogleks Gitarre, Philipp Rasthofers Bass und Manfred Merwalds Schlagzeug verweben sich über sieben Tracks und 56 Minuten — vom intimen Opener "Mountain" über das vom Tao Te Ching inspirierte "Tao Nr. 43" und das instrumentale "Did Êl It" bis zum ausgedehnten "Love" und dem rituellen Höhepunkt "Peace, Brothers & Sisters!". Koczan schreibt, das Album "lehre einen, was Heavy Music kann oder wer man selbst sei" und bleibe fast 22 Jahre später "essential and declarative". Der Artikel enthält einen vollständigen Bandcamp-Stream des Albums.



