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Flor de Loto: Peruanischer Prog-Fusion mit andinen Winden

Flor de Loto

Die peruanische Progressive-Rock-Band Flor de Loto hat Echoes and Dust ein ausführliches Interview gegeben, das am 24. September 2026 veröffentlicht wurde. Die 1998 gegründete Gruppe hat neun Alben vorgelegt, das jüngste ist Cosmos (2025) auf Oskar Records. Die aktuelle Besetzung — Alejandro Jarrín (Bass), Alonso Herrera (Gitarre, Gesang), Sergio Cuadros (Blasinstrumente) und Álvaro Escobar (Schlagzeug) — verschmilzt Progressive Rock und Metal mit traditionellen andinen Blasinstrumenten wie Panflöten und Quenas.

Das Gespräch zeichnet die Entwicklung der Band nach: von frühen Improvisationen hin zur schrittweisen Einbindung andiner Instrumentierung, die begann, als ein Keyboarder ging und durch einen Blasinstrumentalisten ersetzt wurde. Alejandro Jarrín nennt Jethro Tull und Iron Maiden als Referenzen; Produzent Roy Z beschrieb den Sound einmal als „Iron Maiden und Jethro Tull, die sich hoch oben in Machu Picchu treffen“. In Peru bewegt sich die Band vorwiegend in der Metal-Szene, da das Progressive-Rock-Publikum klein ist; Auftritte gab es auf Festivals in Brasilien, Mexiko, Chile und Grossbritannien — darunter im Cart and Horses in London, einem Ort mit Iron-Maiden-Geschichte.

Textlich konzentriert sich Flor de Loto auf introspektive Themen statt auf offene Politik oder Fantasie. Der Song „Imperio de Cristal“ kritisiert Oberflächlichkeit in Musik und Medien. Für Ende 2026 sind weitere Konzerte in Peru und Brasilien geplant, für 2027 europäische Tourdaten in Vorbereitung. Physische Alben sind über Bandcamp mit weltweitem Versand erhältlich.

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