Great Falls: Jody Dunstan rezensiert The Bite That Grows Up auf Echoes and Dust

Das Seattle Noise-Rock/Sludge-Trio Great Falls veröffentlicht am 16. Oktober sein zweites Neurot-Recordings-Album The Bite That Grows Up. Echoes-and-Dust-Rezensent Jody Dunstan nennt es die bisher geschlossenste und bewussteste Arbeit der Band. Produziert von Scott Evans (Neurosis, Sumac) in den Studio Litho und Antisleep, setzt der Acht-Tracker den 2023er Objects Without Pain mit düstereren, chaotischeren Dynamiken fort. Der Opener "A Small Weakness" führt von einem dissonanten Riff zu Lo-Fi-Gitarre und einem geschrienen "I am sorry", bevor er in ein lärmendes Chaos kippt. "Pinned Against Time" zeigt Nick Parks' Drumming als den Kit, der das Chaos zusammenhält. "Worse Than Sleep" beginnt nur mit Drums und Vocals, bevor die volle Band hereinbricht. "Nicotine in the Spine" mit zusätzlichen Vocals des verstorbenen Peter Clement Lund (Kollapse) gibt dem Bass mehr Raum im Mix. Das kurze Interlude "Buildings Full of Rope" leitet zum Closer "What No One Can Give" über, der aus einem alarmartigen Riff in einen finalen Teil explodiert, in dem die Instrumente in verschiedene Richtungen abdriften. Dunstan bemerkt, die Band sei gereift, ohne weicher geworden zu sein. Das Album ist vorbestellbar auf Vinyl (Neon-Orange, Senf, Black/Gold Burst Splatter), CD und digital via Neurot Recordings.



