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Jeremy Cunningham veröffentlicht Passing Fires – psychedelisch gefärbte Jazz/Post-Rock-Meditation über Erinnerung

Jeremy Cunningham

Der Chicagoer Schlagzeuger und Komponist Jeremy Cunningham hat sein neues Album Passing Fires auf Northern Spy Records veröffentlicht. Die Folge zum gefeierten Debüt The Weather Up There (2020) erweitert seinen kollaborativen Ansatz mit einer außergewöhnlichen Besetzung um Jeff Parker, Makaya McCraven, Josh Johnson, Paul Bryan und Sen Morimoto. Produziert von Cunningham zusammen mit Paul Bryan und Josh Johnson, verwandelt das zwölftrackige Werk intime Klavierskizzen und Wohnzimmeraufnahmen in das, was Rezensent Ljubinko Zivkovic auf Echoes and Dust als abwechslungsreiche, fesselnde Suite beschreibt, die zwischen Jazz/Post-Rock-Verschränkungen und psychedelischen Texturen pendelt. Der Opener "Beyond the Veil" etabliert einen hypnotischen Groove, während der Titeltrack als zarte Ballade mit familiärer Intimität auftritt. Cunninghams Kompositionen verwischen die Grenzen zwischen Jazz, experimenteller Musik und Song, mit psychedelischen Texturen durchgehend. Passing Fires ist auf Vinyl, CD und digital über Bandcamp und Northern Spy Records erhältlich.

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