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The Obelisk rezensiert Stoned Jesus 'Songs to Moon', zweiten Teil der Trilogie

Stoned Jesus

Das ukrainische Stoner-Prog-Trio Stoned Jesus hat mit 'Songs to Moon' den zweiten Teil einer geplanten Drei-Alben-Folge veröffentlicht, nach 'Songs to Sun' (2025). Das Album erschien am 16. Oktober über Season of Mist. J.J. Koczans Rezension auf The Obelisk zeichnet die Entwicklung der Band nach, seit Frontmann Igor Sydorenko vom vom Krieg betroffenen Ukraine nach Deutschland übersiedelte und mit Bassist Andrew Rodin und Schlagzeuger Yurii Ciel (inzwischen ersetzt durch Ihor Biriuchenko) eine neue Rhythmussektion formte.

Der 40-minütige Longplayer eröffnet mit dem schweren Post-Metal-Vortrieb von 'Under the Skin' und dem Doomgaze-Hook der Vorabsingle 'Velvet', führt über das verschlungene 'ZYX' zum instrumentalen Zentrum 'Syzygy', das eine Melodie aus jedem Trilogie-Teil verwebt. Das theatrale 'Jackal' baut sich über Stop-Start-Dynamik zum Feedback-Höhepunkt auf, während das akustisch geführte 'Window in My Room' und der spärliche, von Sturmgeräuschen getragene Schlusspunkt 'One More Empty Day' den Sound auf Nylonsaitengitarre und Sydorenkos gehauchten Gesang reduzieren. Koczan nennt das Album 'vielschichtig, komplex in seinen Absichten' und lobt seinen 'meisterlichen' Fluss von Anfang bis Ende.

Aufgenommen im Goblin Sound Studio in Köln, gemischt und gemastert von Karl Daniel Lidén im Studio Tri-Lamb in Schweden, ist 'Songs to Moon' auf Bandcamp als psychedelic rock, stoner doom und progressive rock getaggt. Offizielle Videos zu 'Under the Skin' und 'Velvet' laufen auf dem Season-of-Mist-YouTube-Kanal.

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