
King Crimson
Islands
Der Jazz-Prog-Kurswechsel, den der Kritiker für anmassend und inhaltsleer hielt
Am 3. Dezember 1971 in Grossbritannien erschienen, wurde Islands zum vierten Album von King Crimson und zur einzigen Studioaufnahme der Besetzung Fripp-Collins-Burrell-Wallace-Sinfield. Eine damalige feindselige Kritik und Chartpositionen mit ihren jeweiligen Daten.
Das damalige Urteil
Bangs lobte Fripps Gitarre auf "Sailor's Tale" als herausragende Darbietung von Leidenschaft und Kraft, verriss aber die Anspruchsvollheit und Uneinheitlichkeit des Albums und spottete bekanntlich, "Song of the Gulls" klinge wie "Musik für die Werbung eines Vaginaldeodorants"; die Band bestehe darauf, arty zu sein, ohne wahre Substanz.
Chart-Höchstpositionen
Europäische Positionen werden nach Ländern aufgeführt. Spätere Charteinstiege sind gesondert gekennzeichnet.
Quellen & Kontext
Ein einzelnes Kritikerurteil, zusammengefasst anhand der ursprünglichen Creem-Rezension von Lester Bangs vom Januar 1972. Das Album gilt heute als wegweisender Jazz-Prog-Übergang in der Geschichte von King Crimson, zitiert von AllMusic, Rolling Stone und DGM Live als wesentlicher Bestandteil des frühen Katalogs der Band trotz seiner gemischten zeitgenössischen Rezeption.
